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Vitamin B12 gegen Depressionen

von Petra Brändle, Mauren, 22.04.2012

Wer depressiv ist, fühlt sich niedergeschlagen und antriebslos. Oft ist der Schlaf unruhig und weitere körperliche Störungen, wie etwa Verdauungsprobleme, können auftreten. Akut sind rund vier Millionen Menschen – darunter viele Senioren – betroffen.

        Oftmals unerkannt

Schätzungen gehen davon aus, dass rund 18 Prozent aller Senioren Depressionen haben. Besonders betroffen sind Bewohner von Pflegeheimen: 50 Prozent von ihnen leiden an depressiven Symptomen. Ursachen sind oftmals psychische Auslöser (v.a. der Tod des geliebten Partners). Bei älteren Menschen sind schwerere Formen der Depression seltener, leichtere hingegen häufiger. Die Diagnose ist oft schwierig: Depressionen bei Senioren werden oft nicht erkannt, da sich bei ihnen die Symptome besonders hinter körperlichen Beschwerden verstecken (z.B. Kopf- oder Gliederschmerzen).

Gerade Menschen, die unter einer leichten bis mittelstark ausgeprägten Depression leiden, gehen zunächst nicht zum Arzt, sondern versuchen, sich selbst zu helfen. Hoch im Kurs als Helfer stehen Vitamine.

 Positive Wirkung von Vitamin B12 bestätigt

In Finnland wurde die Wirkung von Vitamin B12 bei der Behandlung von Depressionen untersucht. Bei der Studie am finnischen Kuopio University Hospital zeigte sich, dass die medikamentöse Behandlung des Leidens viel besser funktioniert, wenn die Patienten ausreichend Vitamin B12 im Blut haben.

Diese Ergebnisse haben auch Auswirkungen auf die Vorbeugung: Es scheint möglich, dass die Zufuhr von B-Vitaminen (und hier vor allem von Vitamin B12) dazu beitragen kann, dass depressive Verstimmungen erst gar nicht entstehen.

 Vitamin B12 ist enthalten in …

 

+     Fleisch

+     Fisch

+     Eier

+     Milchprodukten

 Vitamin B12 kann auch als hochdosiertes Flüssigprodukt aus der Apotheke im Rahmen einer Kur die Nahrung ergänzen. Dies sollte allerdings nur in Absprache mit dem Arzt erfolgen. Denn ein Überfluss an  Vitaminen ist ebenso schädlich, wie eine Unterversorgung. Durch eine natürliche Ernährung kommt es so gut wie nie zu einem Zuviel, also greifen sie lieber zu  frischen Lebensmitteln.

 

(Originaltext: djd, Regina Sailer, Ratgeberzentrale, Reichenberg – Oktober 2006, Überarbeiteter Text: Petra Brändle, Fotos: Petra Brändle – 2011)

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