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Gesundheit

Kriterien für professionelles Coaching

von Petra Brändle am 23.11.2012

 

Das Wort Coach kommt aus dem Englischen und bedeutet Betreuer. Als Coach bin ich  Betreuer/in einer Person oder eines Teams während eines Veränderungsprozesses. In der Arbeit oder im Privatleben.

 

Coaching macht für dich als Privatperson Sinn, wenn …

  • du merkst, dass  immer wieder die gleichen Probleme auftauchen, die du lösen willst.
  • oder du effizient, schnell und einfach lernen können willst.
  • oder Entscheidungen anfallen, die Dein Leben verändern.
  • oder du niemanden hast, mit dem du über dich und deine Sorgen reden kannst.
  • oder du Probleme mit anderen hast.
  •  oder du unter „Burnout“ leidest oder dich auf dem Weg dahin befindest.

 

Coaching macht für eine Firma, eine Organisation Sinn wenn …

  • Führungskräfte oder Mitarbeitende Input oder Beratung von aussen brauchen.
  • oder ein Ablauf gestört ist und einer Veränderung bedarf.
  • oder in einem Team ungelöste Konflikte herrschen.
  • oder eine Begleitung eines Mitarbeiters, einer Mitarbeiterin aufgrund eines „Burnouts“ nötig wird.

 

Erfolgreiches Coaching gliedert sich in

  1. Darstellung des Problems (gemeinsames Analysieren des Ist-Zustandes) inklusive aller betroffener Personen und Situationen.
  2. Konkretisierung  des erwünschten Ziels, das es zu erreichen gilt.
  3. Beschreibung, wie das Ziel erreicht werden kann unter Berücksichtigung psychologischer Erkenntnisse.
  4. Begleitung bei der schrittweisen Umsetzung der erforderlichen Massnahmen.
  5. Evaluierung der Teilziele, analysieren des bisherigen Weges und bei Bedarf Anpassung an neue Bedürfnisse.

[do action="artikel"/]

 

Burnout? – Nicht mit mir!

von Petra Brändle, Mauren, 22.04.2012

Damit es erst gar nicht zu einem Burnout kommt,  ist die Psychohygiene eines jeden einzelnen wichtig. Manche nennen es Lebenskunst, andere Freude am Leben.

Wie auch immer es genannt wird, es ist unglaublich wichtig, dass wir uns Zeit für „die schönen Dinge“ im Leben nehmen, sodass der wichtige Stressabbau erfolgt.

Da wir Menschen sehr unterschiedlich sind, kann diese Burnout-Prophylaxe bei jeder Person unterschiedlich aussehen. Trotzdem gibt es ein paar Punkte, die für (fast)  alle Menschen gelten.

Finden Sie heraus, was Ihnen wichtig ist und handeln Sie dementsprechend:

  • Welche Menschen tun mir gut, wen mag ich gerne? Machen Sie mit diesen Personen gemeinsame Unternehmungen.
  • Wo fühle ich mich wohl? Ist es auf einem Berg, an einem See, im Wald, …? Gehen Sie so oft als möglich an diesen Ort.
  • Was mache ich gerne?  Wenn Sie noch kein Hobby ausüben, dann wird es Zeit dafür.
  • Wie baue ich mein Selbstvertrauen (wieder) auf? Was sind meine Fähigkeiten und Fertigkeiten? Wo liegen meine Stärken? Schreiben Sie auf, was Sie gut können  und hängen es an einem Ort auf, wo Sie es jeden Tag sehen.
  • Wann bin ich gerne alleine oder in Gruppen? Handeln Sie danach.
  • In welchen Situationen fühle ich mich unbehaglich? Meiden Sie solche Situationen, oder die Menschen die dazu führen so gut als möglich. Sie müssen nicht jede Einladung oder Herausforderung  annehmen.
  • Teile ich meine Zeit sinnvoll ein? Lasse ich Platz für Verschnaufpausen? Besonders am Arbeitsplatz ist ein gut geplanter Ablauf sehr wertvoll.

 

Tipps:

  • Bewegen Sie sich regelmäßig. Suchen Sie sich einen Sport (auch Gehen zählt), der Ihnen  Spaß macht. Am besten verschiedene Sportarten. Wenn Sie nicht gerne allein sind, suchen Sie sich Gleichgesinnte. Entweder im Freundeskreis, im Verein, in der Nachbarschaft,  oder setzen Sie ein Inserat auf. Ãœberwinden Sie Ihren „inneren Schweinehund“ und bewegen Sie sich am besten 20 bis 40 Minuten fünfmal in der Woche.
  • Ernähren Sie sich gesund. Viel Gemüse und Obst, wenig Fett und nicht zu viel Fleisch. Wenn Sie dies befolgen, können Sie sich auch Süßes leisten. Aber denken Sie daran. Zucker ist ein Gewürz und dementsprechend klein sollte die Menge sein, die sie verzehren.
  • Treffen Sie sich mit Freunden oder Familie und lachen und spielen Sie gemeinsam. Es gibt genügend Spiele, welche für Erwachsene konzipiert wurden und sehr viel Spaß machen. (Eine Auswahl an empfehlenswerten Spielen finden sie auch auf unserer Homepage.)
  • Entdecken Sie die Natur (wieder) für sich. Benutzen Sie dazu alle Sinne. Riechen Sie den Duft von Blumen, Tannennadeln oder Pilzen, hören Sie das Geräusch des Windes in den Baumwipfeln, die Stille nach dem Schneefall oder das Murmeln eines Baches,ertasten Sie Baumrinde, Moos oder runde Steine, sehen Sie die Farben der Blumen, des Himmels, ein Sonnenaufgang oder -untergang und schmecken Sie klares Quellwasser, Äpfel frisch vom Baum oder Kräuter. Dies sind nur Vorschläge. Gehen Sie auf Entdeckungsreise und finden Sie heraus, was Sie mögen.
  •  Übernehmen Sie Verantwortung für unsere Erde und leben Sie dadurch mit einem guten Gewissen. Helfen Sie mindestens einmal im Jahr einem anderen Menschen. Es geht nicht darum Geld zu spenden, sondern sich bewusst Zeit zu nehmen. Pflanzen Sie einen Baum oder säen Sie Blumen oder Kräuter und beobachten Sie sie beim Wachsen. Schaffen Sie sich ein Haustier an oder füttern Sie in Ihrer Freizeit Wildtiere. Diese Dinge können in Ihrem Leben sinngebend sein. Probieren Sie es einfach mal aus.  Und falls es doch nichts für Sie ist, haben Sie zumindest etwas Gutes getan.
  • Lernen Sie eine Meditationsform. Ich habe sehr gute Erfahrungen mit „Autogenem Training“ gemacht. Es ist nicht nur entspannend, sondern hilft auch beim Erreichen von verschiedenen Zielen, wie z. B. dem Besiegen von Lampenfieber, Rauchen aufhören, etc.
  • Teilen Sie sich Ihre Zeit sehr bewusst ein. Ein gut geplanter Ablauf („Luft“ lassen für Unvorhersehbares) verhilft Ihnen automatisch zu weniger Stressmomenten.
  • Und zum Schluss das Geheimrezept:

 Nehmen Sie das Leben leicht, aber nicht auf die leichte Schulter.

Verändern Sie, was sich verändern lässt, aber akzeptieren Sie es auch, wenn etwas nicht beeinflusst werden kann und leben Sie gut damit.

 

[do action="artikel"/]

Vitamin B12 gegen Depressionen

von Petra Brändle, Mauren, 22.04.2012

Wer depressiv ist, fühlt sich niedergeschlagen und antriebslos. Oft ist der Schlaf unruhig und weitere körperliche Störungen, wie etwa Verdauungsprobleme, können auftreten. Akut sind rund vier Millionen Menschen – darunter viele Senioren – betroffen.

        Oftmals unerkannt

Schätzungen gehen davon aus, dass rund 18 Prozent aller Senioren Depressionen haben. Besonders betroffen sind Bewohner von Pflegeheimen: 50 Prozent von ihnen leiden an depressiven Symptomen. Ursachen sind oftmals psychische Auslöser (v.a. der Tod des geliebten Partners). Bei älteren Menschen sind schwerere Formen der Depression seltener, leichtere hingegen häufiger. Die Diagnose ist oft schwierig: Depressionen bei Senioren werden oft nicht erkannt, da sich bei ihnen die Symptome besonders hinter körperlichen Beschwerden verstecken (z.B. Kopf- oder Gliederschmerzen).

Gerade Menschen, die unter einer leichten bis mittelstark ausgeprägten Depression leiden, gehen zunächst nicht zum Arzt, sondern versuchen, sich selbst zu helfen. Hoch im Kurs als Helfer stehen Vitamine.

 Positive Wirkung von Vitamin B12 bestätigt

In Finnland wurde die Wirkung von Vitamin B12 bei der Behandlung von Depressionen untersucht. Bei der Studie am finnischen Kuopio University Hospital zeigte sich, dass die medikamentöse Behandlung des Leidens viel besser funktioniert, wenn die Patienten ausreichend Vitamin B12 im Blut haben.

Diese Ergebnisse haben auch Auswirkungen auf die Vorbeugung: Es scheint möglich, dass die Zufuhr von B-Vitaminen (und hier vor allem von Vitamin B12) dazu beitragen kann, dass depressive Verstimmungen erst gar nicht entstehen.

 Vitamin B12 ist enthalten in …

 

+     Fleisch

+     Fisch

+     Eier

+     Milchprodukten

 Vitamin B12 kann auch als hochdosiertes Flüssigprodukt aus der Apotheke im Rahmen einer Kur die Nahrung ergänzen. Dies sollte allerdings nur in Absprache mit dem Arzt erfolgen. Denn ein Überfluss an  Vitaminen ist ebenso schädlich, wie eine Unterversorgung. Durch eine natürliche Ernährung kommt es so gut wie nie zu einem Zuviel, also greifen sie lieber zu  frischen Lebensmitteln.

 

(Originaltext: djd, Regina Sailer, Ratgeberzentrale, Reichenberg – Oktober 2006, Überarbeiteter Text: Petra Brändle, Fotos: Petra Brändle – 2011)

[do action="artikel"/] gut

Knochen in Gefahr

von Petra Brändle, Mauren, 20.04.2012

Kalzium brauchen wir für gesunde Knochen, aber auch zur Unterstützung für den Kreislauf und die Muskeln. Wenn  der Kalziumspiegel im Blut zu niedrig ist, wird vom Körper auf das Kalzium in den Knochen zugegriffen. Die Folge sind brüchige Knochen. Mindestens 1.000 mg sollten Erwachsene täglich aufnehmen. Frauen in und nach den Wechseljahren benötigen sogar noch mehr Kalzium. Die durchschnittliche Kalziumzufuhr liegt bei 780 mg (Frauen) bzw. 850 mg (Männer). Die Ursache liegt in den Ernährungsgewohnheiten: Fertigprodukte sind wegen ihres hohen Gehalts an Phosphor neben Fleisch und Wurst besonders aktive “Kalziumräuber”. Sie binden den Mineralstoff chemisch und machen ihn so für den Knochenaufbau unnütz. Gute Lebensmittel enthalten dagegen viel Kalzium und wenig Phosphor. Aber auch Vitamin D, Magnesium und Bewegung  helfen, unsere Knochendichte zu erhalten.

Gut für die Knochen:

+      Bewegung an der frischen Luft

+      Milch und Milchprodukte

+      Sesam

+      Haselnüsse

+      Vollkornprodukte

Schlecht für die Knochen:

-  Fertigprodukte mit Phosphor

-  zuviel Wurst und Fleisch

-   Nikotin

-   Alkohol

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