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Persönlichkeit

Motor Motivation

Motivation als Teil der Biologie verstehen.

Autor Axel Krämer www.axelkraemer.eu 

“Dass Du nicht kannst, wird Dir vergeben, doch nimmermehr, dass Du nicht willst.” Henrik Ibsen 1828-1906

DER MOTOR: INNERE MOTIVATION

Motiv, lat. motivum, heißt das „in Bewegung setzende“. Motivation ist Zweck und Wirkung unseres Handelns, die Triebfeder des Wollens. Motivieren bedeutet, etwas mit Gründen belegen und unterstützen, um zu einer Einsicht oder Handlung zu bewegen. In diesem Sinne kann man sich motivieren (aus seinem Innersten heraus) oder durch äussere Anreize.

Die Motivation als Motor oder „Beweger“ zu bezeichnen, ist also nahe liegend. Der Motor ist eine Kraftmaschine. Motiv ist der „Beweggrund“ oder auch ein Ziel, für das es sich lohnt aktiv zu werden. Demnach ist Motivation ein Wunsch und eine Bewegung aus sich heraus, um eben dieses Ziel zu erreichen. Wobei Motive grundsätzlich immer aus erkannten, aber auch aus nicht unbedingt bewussten Bedürfnissen erwachsen können.

Motivation ist eine Gesetzmäßigkeit, die mit dem Begriff „Biologische Zielstrebigkeit“  recht gut umschrieben ist. Jedes Lebewesen wird durch innere Triebe und äußere Reize, sowie deren Befriedigung gesteuert. Diese biologische Zielstrebigkeit wird über ein sehr komplexes System genetischer, hormonaler und neuronaler Faktoren in Gang gehalten. Ergänzend dazu haben die Lebewesen ihre Instinkte im Laufe der Evolution durch Erfahrungen weiterentwickelt und teilweise genetisch verankert und somit das Überleben ihrer Spezies noch besser gesichert.

Für uns Menschen sind diese Erkenntnisse insofern wichtig, als auch unsere Biologie grundsätzlich so angelegt ist. Wir zeichnen uns zusätzlich noch durch die Fähigkeit aus, mittels Vorstellungsvermögen und Phantasie, Denken, Wollen und Fühlen  – sowie einem Konzept aus Angst und Anreiz, oder Lust und Unlust  – unsere Bedürfnisse auf Motive und Ziele ausrichten zu können, die höher einzustufen sind als pures Ãœberleben.

Ein Beispiel macht das deutlich:

Setze ich mir das Ziel, ein Buch zu schreiben, so steckt möglicherweise eine gehörige Portion Mitteilungsbedürfnis, schlussendlich aber auch Geltungsstreben und Suche nach Anerkennung dahinter. Und je nachdem wie ich mit den Befürchtungen  -  es könnte ein Flop werden und den Erwartungen, es werde ein toller Erfolg -  umgehe, beginne ich zu schreiben, oder lasse es sein. Bedürfnisse führen über Motive und Ziele zur Leistung.

Selbstentfaltung und Entwicklung der Persönlichkeit sind die edelste Aufgabe jedes Menschen. Diese Aufgabe ist weitgehend verbunden mit der Freiheit, über den Grad und die Ausprägung individuell entscheiden zu können. Gerade deshalb sei die Frage erlaubt, ob das psychische Wohlbefinden der Menschen in allen ihren Rollen und Funktionen nur Privatsache oder auch Teil der unternehmerischen oder gar der gesellschaftlichen Verantwortung sein sollte?

Man kann sehr wohl der Meinung sein, dass hier eine öffentliche Aufgabe vorliegt, welche zumindest alle die Menschen anspricht, deren Funktion in Politik, Gemeinwesen, Wirtschaft und Lehre auch starke Verantwortung für andere mit einschließt. Die Wahrnehmung solch einer Aufgabe kann darin bestehen,

  • dass Impulse zur Verbreitung des Gedankengutes gesetzt werden,
  • junge Menschen schon in der Schule mit der Entwicklung persönlicher Lebensstrategien vertraut gemacht werden,
  • Rahmenbedingungen für persönliche Verantwortlichkeit geschaffen werden,
  • Mitarbeiter in ihrem Bestreben nach Entfaltung gefordert und gefördert werden.

Seine persönliche Motivation steuern

Eine Methode, wie die „Life Design Lebensstrategie“, die den Menschen bewusst machen kann, wie sie persönliche Ziele durch Motivation, Eigenverantwortung, Mut, Überwindung von Ängsten, sowie Beharrlichkeit erreichen und wie sie ihre Ziele mit den Zielen anderer Leute besser in Einklang bringen können, ist legitim. Der dahinter stehende Prozess ist allerdings nur dann wert unterstützt zu werden, wenn keine ideologischen Gedanken und fundamentalistische Ziele verbindlich vorgegeben werden, wie das zum Teil in totalitär geführten Gesellschaften der Fall war und ist, oder wie einige Organisationen und Kreise das nach wie vor handhaben. Die Motivation mit allen ihren Wirkungen nach Innen und Außen ist tatsächlich der Kern unseres Seins. Und sie hat eine Menge mit persönlicher Freiheit  und damit auch mit eigener Verantwortung zu tun.

Viktor E. Frankl stellt fest: „Zwischen Reiz und Reaktion hat der Mensch die Freiheit zu wählen.“

Die Wahlfreiheit findet in einem Spannungsfeld zwischen Unter-Bewusstsein und Bewusstsein statt. Verschließen wir uns diesen Spannungen, weil wir uns Dinge nicht bewusst machen oder empfinden wir diese Spannungen negativ, weil wir belastende Erfahrungen ins Unterbewusstsein verdrängt haben, so beeinträchtigen wir unsere eigene  Motivation.

Verdrängtes kommt meistens in den Momenten wieder zum Vorschein, in denen es uns absolut ungelegen ist. Bestimmte Erlebnisse haben dann die unangenehme Eigenart, unser Fühlen und Denken offen oder auch unterschwellig zu besetzen und uns regelrecht zu blockieren. Wir erröten, stottern und schwitzen, können kaum noch vernünftige Gedanken äußern, geschweige denn Gefühlswallungen beherrschen und reagieren daher oft recht hilflos oder sind vielfach zu keinen intelligenten Handlungen mehr fähig.

Eine besondere Rolle für die Motivation spielen außerdem der Grad und die Qualität unserer Wahrnehmung innerer und äußerer Reize. Wenn unsere Empfindungen abgestumpft sind, oder wir keinen Blick haben für die Dinge um uns herum und kein Gehör für Probleme anderer Menschen, dann fehlt auch der Beweggrund, bzw. das Motiv, Ziele zu setzen und entsprechend zu handeln.

Ein ernsthaft betriebenes Selbststudium gegebenenfalls in Verbindung mit begleitendem Training und betreuendem Coaching oder „SelfCoaching“ garantieren den Erfolg.

  • Man lernt Wünsche definieren,
  • den persönlichen Standort bestimmen,
  • Prioritäten festlegen,
  • wahre Werte erkennen
  • Ziele setzen
  • Resultate definieren und
  • aktiv handeln.

Ganz automatisch steigern sich dadurch Selbstwertgefühl und Mut, auch Konzentrationsvermögen und Ausdauer nehmen zu. Kurz: Man arbeitet an der Profilierung seiner eigenen Persönlichkeit und beschreitet den geraden Weg zu mehr Effizienz! Ein solches Selbststudium aktiviert oder reaktiviert die eigene Motivation und führt zu mehr Dynamik durch eine intelligente Verknüpfung der Gefühle, Gedanken, Talente und Handlungen.

Motivation oder Manipulation - Mit Fremdbestimmung umgehen

Sind Motivation und Manipulation miteinander verwandt? Zweck und Wirkungsweise der Motivation haben wir ja bereits reflektiert. Aber was ist Manipulation? Zum einen kennt man die biologisch-genetische Manipulation, mit der man willkürliche Veränderungen des Erbgutes bezeichnet. Zum anderen versteht man darunter auch die oft nicht bewusst werdende psychische Beeinflussung eines Individuums oder einer Gruppe von außen. Manipulation ist also eine Spielart der Fremdbestimmung.

Ist Selbstbestimmung möglich und wenn ja, ist sie dann auch erstrebenswert?

Wie wir wissen, bilden die Gene eine Grundlage auf der sich jedes Wesen entwickelt. Und sicher ist auch, dass höher entwickelte Lebewesen, wie der Mensch, eine erzieherische Begleitung für die Erhaltung ihrer Kultur brauchen. Allerdings führt diese Art der Fremdbestimmung durch Erziehung vielfach auch zu Fehlentwicklungen, weil einerseits der  äußere Einfluss sehr streng sein kann und das lernende Wesen in enge Schranken verweist, oder andererseits so locker ist, dass eine klare Orientierung fehlt und Unsicherheiten daraus resultieren können. Dazu kommt, dass der Entwicklungsprozess besonders in den ersten Wochen, Monaten und Jahren auch davon abhängt, wie der neue kleine Mensch mit fremder Einflussnahme  -  seitens der Eltern oder anderer Personen aus seinem Umfeld  -  umgeht, also reagiert und wie er zu agieren lernt.

Gesundes Selbstverständnis, Eigenverantwortlichkeit und Selbständigkeit zu entwickeln ist das Problem, welches von vielen Menschen leider nur halb bewältigt wird, was dann im späteren Leben vielfach zu Konflikten führt. Es ist ganz klar erkennbar, wer sich selbst motivieren kann, bietet anderen Menschen keine Chance, auf ihn unerwünschten Einfluss zu nehmen. Er entwickelt eine Souveränität, die ihn wappnet gegen alles, was an ihn herangetragen wird, ohne seinen eigenen Werten und individuellen Zielen zu entsprechen.  Wer Psychologie und Mechanik der Selbstmotivation beherrscht, wird im Rahmen seiner Lebensstrategie stets die richtigen Entscheidungen treffen, um Nutzen zu erringen oder Schaden abzuwenden.

Als Kämpfer geboren, zum Soldaten gemacht

Bei ihrer Geburt sind im Prinzip alle Menschen erfolgsorientierte Kämpfer, geleitet von der „Urangst“, zu kurz zu kommen und vom Anreiz oder von der Lust, Befriedigung oder Erfüllung zu erhalten. Dieses Konzept ist besonders im Bereich der Nahrungsaufnahme sehr gut nachzuvollziehen. Wir müssen nur an das heftige Gebrüll vor dem Säugen und dem zufriedenen Schnurren des Säuglings denken, wenn er seine Milch erhält, aber sofort wieder schreit, wenn es einen Unterbruch gibt.

Als Kleinkinder waren wir neugierig, aktiv und lernbegierig. In den ersten Monaten und Jahren unseres Lebens haben wir größere Mengen an Erkenntnissen aufgenommen, als in irgendeinem späteren Lebensabschnitt. Wir haben allerdings auch sehr früh erkennen müssen, dass viele Versuche zur Erfüllung bestimmter körperlicher oder seelisch-geistiger Bedürfnisse durch Hürden vereitelt wurden.

Eine gesunde Selbständigkeit, Risikobereitschaft und Freude an Verantwortung können schon während der Kindheit und frühen Jugend verloren gehen durch eine Erziehung, die einseitig geprägt ist von Sätze, wie: „Das darfst du nicht“, „Das tut man nicht“, oder „Das kannst du nicht“.

Auch eine familienfremde Autorität hat in jedem unserer Lebensabschnitte guten und schlechten Einfluss auf uns ausgeübt und damit unsere Persönlichkeit entwickeln oder bremsen geholfen. Denken wir zurück an Kinderstube, Kindergarten, Schule, Kirche, Lehrstelle, Freundeskreis, Beruf, Militär und so fort. Dort haben wir viel Gutes und Wichtiges begriffen und daraus, vielfach unbewusst, individuelle Strategien des Verhaltens entwickelt.

Wir haben gelernt, uns anzupassen, wenn wir etwas erreichen wollen. Wir haben die Macht des Gebrülls genutzt, wenn es nicht nach unserem Willen ging. Wir haben die Lüge, oder zumindest das Schweigen als einen bequemen Weg aus der Verantwortung entdeckt. Wir haben uns in rund 150’000 Stunden eine Grundeinstellung und Haltung angeeignet und leben mit Verhaltensweisen, die nicht von „schlechten Eltern“ sind.

Wir neigen als Erwachsene dazu, uns weiterhin, oft auch wider besseren Wissens, nach diesen Konzepten zu verhalten. Wir passen uns oft kritiklos verschiedenen gesellschaftlichen Normen an, wie z.B. einer ganz banalen „Kleiderordnungen“. Gegenüber Familienmitgliedern oder Mitarbeitern führen wir uns manchmal wie wild gewordene Feldwebel auf und in der Kommunikation würden wir manchem Geheimdienstler Konkurrenz machen.

Freiheit individueller Entscheidung nutzen

Obwohl wir oft Zugeständnisse machen oder Kompromisse eingehen müssen, haben wir die Pflicht, unsere Individualität zu erhalten und zu entfalten. Wir sind gut beraten, authentisch, also wir Selbst zu sein.

Es ist außerordentlich wichtig, Fremdbestimmung und Einfluss von Dritten rechtzeitig zu erkennen und richtig zu bewerten. Hierfür genügt es nach Grund und Nutzen für beide Seiten zu fragen und je nachdem dankbar anzunehmen oder „dankend“ abzulehnen.

Es ist außerdem von Bedeutung,  zu erkennen, dass Hilfe und Unterstützung nur dann gut sind, wenn sie nicht in neue Abhängigkeiten führen, die sich der einzelne Mensch so nicht wünscht. Wer sich dennoch freiwillig in ständige Abhängigkeit begibt, sollte sich auch hier mit Gründen und angenommenen Nutzen auseinandersetzen. Ich denke nicht nur an starke, fast an Selbstverleugnung grenzende Bindungen an einzelne Menschen oder Gruppen, sondern auch an Abhängigkeit von Genussmitteln und sonstigen Dingen des Lebens.

Wir sollten lernen, in einer Kompromissgesellschaft zu leben, ohne eigenen Motiven untreu zu werden oder uns zu kompromittieren oder gar zu korrumpieren. Eine wichtige Voraussetzung dazu ist die Anerkennung der individuellen Freiheit, Entscheide zu treffen über das, was man sein oder haben will, statt sich widerstandslos den Einflüssen durch andere quasi zu unterwerfen. Wir sollten erkennen, wer uns, aus welchen Beweggründen, mit welchen Zielen und Argumenten bestimmen oder manipulieren will und dagegen sollte man mittels eigener Ziele und Aktionen antreten.

Herzlichen Dank für Ihr Interesse.

Axel Krämer

www.privatcoach.net

Zum Thema führt der Autor Axel Krämer auch Onlinekurse und öffentliche Kurse durch. Bitte verlangen Sie Informationen bei info@evolution.li

Kriterien für professionelles Coaching

von Petra Brändle am 23.11.2012

 

Das Wort Coach kommt aus dem Englischen und bedeutet Betreuer. Als Coach bin ich  Betreuer/in einer Person oder eines Teams während eines Veränderungsprozesses. In der Arbeit oder im Privatleben.

 

Coaching macht für dich als Privatperson Sinn, wenn …

  • du merkst, dass  immer wieder die gleichen Probleme auftauchen, die du lösen willst.
  • oder du effizient, schnell und einfach lernen können willst.
  • oder Entscheidungen anfallen, die Dein Leben verändern.
  • oder du niemanden hast, mit dem du über dich und deine Sorgen reden kannst.
  • oder du Probleme mit anderen hast.
  •  oder du unter „Burnout“ leidest oder dich auf dem Weg dahin befindest.

 

Coaching macht für eine Firma, eine Organisation Sinn wenn …

  • Führungskräfte oder Mitarbeitende Input oder Beratung von aussen brauchen.
  • oder ein Ablauf gestört ist und einer Veränderung bedarf.
  • oder in einem Team ungelöste Konflikte herrschen.
  • oder eine Begleitung eines Mitarbeiters, einer Mitarbeiterin aufgrund eines „Burnouts“ nötig wird.

 

Erfolgreiches Coaching gliedert sich in

  1. Darstellung des Problems (gemeinsames Analysieren des Ist-Zustandes) inklusive aller betroffener Personen und Situationen.
  2. Konkretisierung  des erwünschten Ziels, das es zu erreichen gilt.
  3. Beschreibung, wie das Ziel erreicht werden kann unter Berücksichtigung psychologischer Erkenntnisse.
  4. Begleitung bei der schrittweisen Umsetzung der erforderlichen Massnahmen.
  5. Evaluierung der Teilziele, analysieren des bisherigen Weges und bei Bedarf Anpassung an neue Bedürfnisse.

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Vorstellung: eBook “LifeDesign”

von Axel Krämer, Vaduz, 23.04.2012

“LifeDesign – Gib deinem Leben neue Form”

Wir leben in einer Zeit fortschreitender Individualisierung, die in ihren Ausprägungen den Egoismus bis hin zu narzisstischen Äußerungen und hedonistischen Strebungen umfassen kann. Wir befinden uns mitten in einem Wertewandel und werden mit Schlagworten oder echt neuen Werten konfrontiert:

  • Sinnfindung
  • Selbstfindung
  • Selbstbestimmung
  • Selbstverwirklichung
  • Selbstverantwortung
  • Mitbestimmung
  • Lebensgenuss

Es hat den Anschein, als ob es einigen Menschen besser als anderen gelingt, diese Werte für sich zu realisieren, indem sie…

  • die richtige Einstellung haben, zu Erfolgen und Misserfolgen,
  • sich immer wieder klare persönliche Ziele setzen,
  • sich von positiven Erwartungen leiten lassen, statt von negativen,
  • sich von Ängsten befreien können,
  • erleben und genießen können,
  • mit natürlichen Hemmungen nüchtern umgehen,
  • andere Menschen für sich einnehmen und gewinnen,
  • geben, bevor sie nehmen wollen
  • und indem sie persönlich einen aktiven Beitrag zum Erfolg leisten.

Das Buch Life Design ist auch die Grundlage für ein Seminar zur Persönlichkeitsentfaltung und Basis für Einzel- und Gruppencoaching. Es vermittelt Impulse, um…

  • seinen eigenen Standort zu bestimmen,
  • sich gegebenenfalls neu zu orientieren und vor allem
  • die hohe Kunst nachhaltiger Motivation zu erlernen,
  • sowie den persönlichen Weg zu selbst definierten Zielen zu finden.

Die Leserin, der Leser haben Gelegenheit ihre Gedanken und Gefühle, Absichten und Entscheidungen zu reflektieren, gegebenenfalls zu notieren, zu neuen Einsichten und Erkenntnissen zu kommen und wenn sie wollen, ihre Einstellung zu ändern und neuen Antrieb und Mut zum Handeln zu finden. Jede persönliche Entfaltung setzt  Erwartungen, Visionen oder Vorstellungen, Ideen Ziele und Mut zum Handeln voraus. Jeder individuelle Erfolg beginnt mit dem Spüren, Fühlen und Nachdenken über diese eben genannten Faktoren.

Der Philosoph und Kaiser, Marcus Aurelius, brachte es deutlich auf den Punkt: „Der Mensch ist das, wozu ihn seine Gedanken machen“. Wer gut über sich denkt, wer etwas von sich hält und auf sich achtet, der ist mehr als diejenigen, die mit sich hadern und in Zweifeln über sich vergehen. Oder wie es Aristoteles sagte: „Wir sind das, was wir wiederholt tun, Vorzüglichkeit ist daher keine Handlung, sondern eine Gewohnheit.“ Sich entfalten und entwickeln bedeutet also, sich neue Gewohnheiten aneignen.

Die ersten 10 Bestellerinnen und Besteller erhalten das eBook “LifeDesign – Gib deinem Leben neue Form” kostenlos als pdf-Datei zugesandt: info@evolution.li 

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Burnout? – Nicht mit mir!

von Petra Brändle, Mauren, 22.04.2012

Damit es erst gar nicht zu einem Burnout kommt,  ist die Psychohygiene eines jeden einzelnen wichtig. Manche nennen es Lebenskunst, andere Freude am Leben.

Wie auch immer es genannt wird, es ist unglaublich wichtig, dass wir uns Zeit für „die schönen Dinge“ im Leben nehmen, sodass der wichtige Stressabbau erfolgt.

Da wir Menschen sehr unterschiedlich sind, kann diese Burnout-Prophylaxe bei jeder Person unterschiedlich aussehen. Trotzdem gibt es ein paar Punkte, die für (fast)  alle Menschen gelten.

Finden Sie heraus, was Ihnen wichtig ist und handeln Sie dementsprechend:

  • Welche Menschen tun mir gut, wen mag ich gerne? Machen Sie mit diesen Personen gemeinsame Unternehmungen.
  • Wo fühle ich mich wohl? Ist es auf einem Berg, an einem See, im Wald, …? Gehen Sie so oft als möglich an diesen Ort.
  • Was mache ich gerne?  Wenn Sie noch kein Hobby ausüben, dann wird es Zeit dafür.
  • Wie baue ich mein Selbstvertrauen (wieder) auf? Was sind meine Fähigkeiten und Fertigkeiten? Wo liegen meine Stärken? Schreiben Sie auf, was Sie gut können  und hängen es an einem Ort auf, wo Sie es jeden Tag sehen.
  • Wann bin ich gerne alleine oder in Gruppen? Handeln Sie danach.
  • In welchen Situationen fühle ich mich unbehaglich? Meiden Sie solche Situationen, oder die Menschen die dazu führen so gut als möglich. Sie müssen nicht jede Einladung oder Herausforderung  annehmen.
  • Teile ich meine Zeit sinnvoll ein? Lasse ich Platz für Verschnaufpausen? Besonders am Arbeitsplatz ist ein gut geplanter Ablauf sehr wertvoll.

 

Tipps:

  • Bewegen Sie sich regelmäßig. Suchen Sie sich einen Sport (auch Gehen zählt), der Ihnen  Spaß macht. Am besten verschiedene Sportarten. Wenn Sie nicht gerne allein sind, suchen Sie sich Gleichgesinnte. Entweder im Freundeskreis, im Verein, in der Nachbarschaft,  oder setzen Sie ein Inserat auf. Ãœberwinden Sie Ihren „inneren Schweinehund“ und bewegen Sie sich am besten 20 bis 40 Minuten fünfmal in der Woche.
  • Ernähren Sie sich gesund. Viel Gemüse und Obst, wenig Fett und nicht zu viel Fleisch. Wenn Sie dies befolgen, können Sie sich auch Süßes leisten. Aber denken Sie daran. Zucker ist ein Gewürz und dementsprechend klein sollte die Menge sein, die sie verzehren.
  • Treffen Sie sich mit Freunden oder Familie und lachen und spielen Sie gemeinsam. Es gibt genügend Spiele, welche für Erwachsene konzipiert wurden und sehr viel Spaß machen. (Eine Auswahl an empfehlenswerten Spielen finden sie auch auf unserer Homepage.)
  • Entdecken Sie die Natur (wieder) für sich. Benutzen Sie dazu alle Sinne. Riechen Sie den Duft von Blumen, Tannennadeln oder Pilzen, hören Sie das Geräusch des Windes in den Baumwipfeln, die Stille nach dem Schneefall oder das Murmeln eines Baches,ertasten Sie Baumrinde, Moos oder runde Steine, sehen Sie die Farben der Blumen, des Himmels, ein Sonnenaufgang oder -untergang und schmecken Sie klares Quellwasser, Äpfel frisch vom Baum oder Kräuter. Dies sind nur Vorschläge. Gehen Sie auf Entdeckungsreise und finden Sie heraus, was Sie mögen.
  •  Übernehmen Sie Verantwortung für unsere Erde und leben Sie dadurch mit einem guten Gewissen. Helfen Sie mindestens einmal im Jahr einem anderen Menschen. Es geht nicht darum Geld zu spenden, sondern sich bewusst Zeit zu nehmen. Pflanzen Sie einen Baum oder säen Sie Blumen oder Kräuter und beobachten Sie sie beim Wachsen. Schaffen Sie sich ein Haustier an oder füttern Sie in Ihrer Freizeit Wildtiere. Diese Dinge können in Ihrem Leben sinngebend sein. Probieren Sie es einfach mal aus.  Und falls es doch nichts für Sie ist, haben Sie zumindest etwas Gutes getan.
  • Lernen Sie eine Meditationsform. Ich habe sehr gute Erfahrungen mit „Autogenem Training“ gemacht. Es ist nicht nur entspannend, sondern hilft auch beim Erreichen von verschiedenen Zielen, wie z. B. dem Besiegen von Lampenfieber, Rauchen aufhören, etc.
  • Teilen Sie sich Ihre Zeit sehr bewusst ein. Ein gut geplanter Ablauf („Luft“ lassen für Unvorhersehbares) verhilft Ihnen automatisch zu weniger Stressmomenten.
  • Und zum Schluss das Geheimrezept:

 Nehmen Sie das Leben leicht, aber nicht auf die leichte Schulter.

Verändern Sie, was sich verändern lässt, aber akzeptieren Sie es auch, wenn etwas nicht beeinflusst werden kann und leben Sie gut damit.

 

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