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Veranstaltungstipps

“Spiel um Zeit” von Arthur Miller

von Petra Brändle,19.06.2013, Mauren

 

Der interkulturelle Verein Motif in Vorarlberg produziert jedes Jahr mithilfe professioneller Regisseur/innen, Autor/innen, Sprechtechnikcoaches, Schauspieler/innen, …ein Theaterstück, in dem jugendliche Einheimische mit und ohne Migrationshintergrund gemeinsam spielen. Dies fördert  die Inklusion (lat.: inclusio, „Einschluss“; auch Einbeziehung, Eingeschlossenheit, Zugehörigkeit) und das Zusammenleben dieser jungen Menschen.

20. Juni 2013 im Spielboden, Dornbirn um 20:30 Uhr

21. Juni 2013 im Spielboden, Dornbirn um 20:30 Uhr

23. Juni 2013 im KOM, Altach um 19:00 Uhr

 

Das aktuelle Projekt  „Spiel um Zeit“ von Arthur Miller ist angelehnt an die tatsächliche Geschichte der Fania Fenelon, Chansonsängerin aus Paris, die während des 2. Weltkriegs als „Halbjüdin“ nach Auschwitz gebracht wird und dort nur deshalb überlebt, weil sie dem sogenannten „Mädchenorchester“ beitritt. Dieses Orchester wurde ursprünglich von der Lagerleitung gegründet, um die Gefangenen „im Gleichschritt marschieren“ lassen zu können. Später wurde es auch für Privatkonzerte verwendet. Das Orchester, das 1943 gegründet wurde, war eine Chance für die Mitglieder, das Grauen von Auschwitz zu überleben. Trotzdem oder gerade deswegen kamen innerhalb des Orchesters immer wieder Bedenken auf, ob diese Art von Ãœberleben (dem verhassten Feind schöne Musik zu bieten) moralisch vertretbar war. Unter anderem ist dieser Konflikt ein zentrales Thema des Stücks.”

(http://www.motif.at/index.php/aktuelles/108-spiel-um-zeit.html)

 

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„Enkeltrick“: „Hallo Oma, ich bin es.”

vom Verein ‘Sicheres Liechtenstein’ am 23.04.2013

 

Unsere Landespolizei warnt regelmässig vor verschiedenen Formen des „Enkeltricks“. So heisst unter Fachleuten eine Betrugsform, deren Opfer ausschliesslich alte Menschen sind.

Leider auch in Liechtenstein!

In Zusammenarbeit mit der Landespolizei veranstaltet der Verein Sicheres Liechtenstein am Dienstag, den 23. April 2013, einen öffentlichen Vortrag. Die Veranstaltung beginnt um 18.15 Uhr und findet wieder im Schulungsraum des Amtes für Bevölkerungsschutz, Zollstrasse 47, 9490 Vaduz, statt.

 

„Spiegel-online“ dazu am 4. Februar 2013: „Die Anrufer suchen gezielt in der Altersgruppe über 75 und orientieren sich in Telefonbüchern an Vornamen. Der Zeitgeist hilft, Jacqueline und Mandy übergehen sie, bei Elsbeth oder Hildegard könnte sich ein Anruf lohnen.

Am Telefon verwickeln sie die Alten in ein Gespräch und loten die Chancen aus, sich als Verwandte zu präsentieren. Das läuft dann etwa so: “Hallo Oma, ich bin es.” – “Wer ist da?”-”Dein Enkel!” – “Peter?” – Wenn Elsbeth glaubt, den Anrufer erkannt zu haben, schnappt die Falle zu.

Peter kündigt dann seinen Besuch an. Auf dem Weg passiert angeblich etwas, Peter braucht dringend Geld, das ein Freund abholt. Bis das Opfer merkt, dass es über den Tisch gezogen wurde, ist es zu spät.“

 

In der Abteilung Wirtschaftskriminalität der Liechtensteinischen Landespolizei hat sich der Kriminalbeamte Georges Berger auf diese Form des „Enkeltricks“ spezialisiert. Ihn konnte der VSL als Referenten für den Vortragsabend am 23. April gewinnen. Er wird die  Zuhörerschaft über altbekannte und neue Formen dieser Betrugsmasche aus erster Hand informieren.

Ältere Menschen sollen über Betrugs-Abläufe aufgeklärt und davor geschützt werden. Jüngere Besucherinnen und Besucher sind aufgerufen, mit ihren betagten Eltern, Grosseltern und älteren Bekannten über die (neuen) Formen von „Enkelbetrügereien“ Gespräche zu führen und sie von deren Folgen zu bewahren.

Für Fragen aus dem Publikum steht George Berger im Anschluss an seinen Vortrag zur Verfügung. Wir hoffen auf ein zahlreiches Erscheinen und freuen uns auf einen interessanten Abend!
Der Eintritt ist frei. Aus organisatorischen Gründen danken wir für Ihre Anmeldung bis zum Montag, 22. April 2010 per Mail an office@vsl.li oder per Fax an die Nr. +423 / 236 69 24

Verein SICHERES LIECHTENSTEIN

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Das Fest

von Petra Brändle am 14.03.2013, Mauren

Ich kann das derzeit aufgeführte Bühnenstück “Das Fest” nur empfehlen. Als ich im ehemaligen Hotel Schlössle in Vaduz das Theaterstück  angesehen habe, bekam ich eine Gänsehaut. Nicht nur, weil der Inhalt bedrückend ist und der gewählte Bankettsaal  dieses Gefühl noch unterstreicht, sondern besonders auch weil die Schauspieler und Schauspielerinnen eine überzeugende Darstellung der Charaktere geliefert haben. Trailer zur Aufführung:

Es handelt sich um eine Koproduktion zwischen dem Theater Karussell, dem TAK und dem Theater Schlösslekeller. Unter den Darstellerinnen und Darstellern befinden sich Theaterprofis ebenso wie routinierte Amateure und ambitionierter Schauspielnachwuchs  ausschliesslich aus der Gegend Liechtensteins, der Schweiz und Vorarlberg. Aufführungen finden noch am 16., 17., 20., 22.,23. und 24. März statt.

“Festen” heisst der 1. dänische Film, der sich an die “Dogma-Regeln” http://de.wikipedia.org/wiki/Dogma_95 hält. 1999 gewann er mehrere internationale Preise und seit 2000 wird “Das Fest” als Theaterstück, das sich stark an die Filmvorlage anlehnt, erfolgreich aufgeführt.

Inhalt:

Helge gibt zu seinem 60. Geburtstag ein Fest in seinem Hotel. Seine drei anwesenden Kinder könnten nicht unterschiedlicher sein. Helene lädt trotz des spürbaren Rassismus ihrer Familie ihren dunkelhäutigen Freund zur Feier ein, der cholerische Sohn Michael erscheint ohne Einladung und Christian trauert seiner durch Selbstmord verlorenen Zwillingsschwester nach. Trotz dieser Irritationen ist die Stimmung heiter und ausgelassen, bis Christian seinem Vater zwei Möglichkeiten für die traditionelle Geburtstagsrede anbietet und sich dieser für grün entscheidet. Christian erklärt zu Beginn, dass Grün für die Wahrheit steht und offenbart dann den Anwesenden ein schreckliches Geheimnis über den Vater. Ab jetzt geht es rund! Keiner möchte die Wahrheit glauben und Christian wird als psychisch krank dargestellt. Als er das Fest entmutigt verlassen will, wird er jedoch von seinem Jugendfreund, dem Koch seines Vaters zurückgehalten. Er erkennt, dass sich nichts verändert, wenn er jetzt aufgibt. So hält er eine 2. Rede, in der er in klaren Worten ausspricht, was der Vater ihm und seiner Schwester in der Kindheit angetan hat. Die Situation eskaliert.

Schauspieler/innen:

Helge, der Vater: Thomas Hassler
Else, die Mutter: Margrit Knecht
Christian, der älteste Sohn: Andy Konrad
Michael, der jüngste Sohn: Nicolas Biedermann
Helene, die Tochter: Heike Montiperle
Linda, die tote Tochter: Hilde Pauritsch
Mette, Michaels Frau: Jessica Matzig
Grossvater, väterlicherseits: Gottfried Lercher
Grossmutter, väterlicherseits: Christa Tauern
Gbatokai, Helenes Geliebter: Edmond Louise
Pia, Dienstmädchen: Heide Mayer- Heimböck
Michelle, zweites Dienstmädchen: Rita Frommelt
Der Hoteldiener: Patrick Keller
Kim, der Koch: Arno Brändle
Onkel Leif: Jack E. Griss
Helmut, Toastmaster: Hanno Dreher
Moni Preben: Monika Brunner
Mads Preben: Felix Kalaivanan

Das Produktionsteam:

Regie: Urs Bircher
Regieassistenz: Marcia Tiba, Anna Wössner
Technik: TAK-Team/Schlösslekeller
Kostüme: Rita Frommelt, Kerstin Köck
Maske: Annette Ospelt
Produktionsleitung: Reinhard Walser
Autoren: Thomas Vinterberg – Drehbuch/ Mogens Rukov – Theaterversion

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Ein Tag zum Feiern – der Liechtensteinische Staatsfeiertag

von Petra Brändle, Mauren am 14.8.2012

1940 erklärte die Liechtensteiner Regierung den 15. August zum Staatsfeiertag. Einerseits, weil mit Maria Himmelfahrt schon ein Feiertag bestand und andererseits, weil der damals regierende sehr beliebte Fürst Franz Josef II. am 16. August Geburtstag hatte.

Der Staatsakt findet seit 1990 auf der Schlosswiese statt und endet mit dem gemeinsamen Singen der Landeshymne, die uns nicht umsonst an die englische Hymne erinnert. Beide Hymnen haben sehr ähnliche Melodien.

Weltweit sicher einzigartig ist die grosse Nähe des Fürstenhauses zum Volk. Es sind auch dieses Jahr, wie  jedes Jahr alle Bürgerinnen und Bürger nach dem Staatsakt (zirka um 12.30 Uhr) zum Aperitif beim Schloss Vaduz, gegeben von dem regierenden Fürstenpaar Fürst Hans-Adam II. und Fürstin Marie von und zu Liechtenstein, eingeladen.

Das anschliessende Volksfest findet mit Unterstützung vieler Vereine statt, die mit ihren Ständen, dieses eine Mal im Jahr ohne Sperrstunde, für das Wohl der Feiernden sorgen. Verschiedene Musikrichtungen sorgen bei den Aufführungen dafür, dass alle Generationen auf ihre musikalischen Kosten kommen. Auf das jährliche Feuerwerk um 22.00 Uhr freue ich mich ganz besonders. Für mich ist es das beste Feuerwerk, das es gibt.

Den Besucherinnen und Besuchern wird nahegelegt, auf das Auto zu verzichten und mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, zu Fuss oder mit dem Fahrrad dem Volksfest beizuwohnen. Dies macht Sinn, denn nicht nur die mühselige Parkplatzsuche fällt weg, sondern es kann auch das eine oder andere Gläschen Wein probiert werden. Ach ja, die Busfahrt ist auch dieses Jahr wieder den ganzen Tag gratis. So wie der empfehlenswerte Eintritt zu den Museen Kunstmuseum, Landesmuseum und Postmuseum.

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6. Mai 2012 – „WERKE IN KONFRONTATION“

von Arno Brändle, 03.05.2012

EINLADUNG ZUR LESUNG IM RAHMEN DER AUSSTELLUNG „WERKE IN KONFRONTATION“

Am So., den 6. Mai 2012 mit dem Beginn um 10.30 Uhr findet im Palais Schloss Museum Sargans eine Lesung statt.

Beide Ausstellenden Vlado Franjević und Rajka Poljak werden Vlados Poesie vortragen. Rajka im kajkawischen Dialekt ihrer Muttersprache Kroatisch und Vlado auf Deutsch – das erste Mal als Aktivmitglied des Zürcher Schriftsteller/Innen Verbands und Verbands Ostschweizer Autor/Innen. Mit dabei ist der bekannte Jazzmusiker Markus Gsell aus Schaan, der gerade auch an den Literaturtagen im Feldkircher Kleintheater am Saumarkt mitwirkte und in der Tangente in Eschen am 11. Mai mit Gabriela Friedli seinen nächsten Auftritt hat.

Die Künstler bedanken sich beim (Fach)Verein kulturelle Vielfalt aus der Schweiz für die Präsentation dieser Veranstaltung, bei den liechtensteinischen Stiftungen Kommerzienrat Guido Feger und HRW, bei den unterstützenden Medien und beim Zürcher Kunst- und Literaturkritiker, Publizist und ZSV Präsident, Al’ Leu. Eine Lesekostprobe von Rajka und Vlado ist hier zu finden www.vlado.li/actuell

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